Hitzefrei

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Puh, das war eine lange Schreibpause! Aber es war ja auch ein langer, heißer Sommer. Die Schreibpause war nicht geplant, sie kam über mich. Nach dem vielem Reisen und anderweitigen Fabry-Tätigkeiten brauchte ich einen Break von dem Thema. Habe mich auf das in dem Moment für mich Wichtigste konzentriert: Meinen neuen Job, der im Mai begann. Ich wollte all meine geistige und körperliche Kraft dafür reservieren. Das Prioritätensetzen hat sich gelohnt: Inzwischen habe ich mich gut eingelebt und -gearbeitet. Auch das dreitägige Pendeln schlaucht längst nicht mehr so wie zu Beginn.

Was sicher auch damit zu tun hat, dass es endlich kühler geworden ist. Wie hast du diesen langen und heißen Sommer mit mehrfach bis zu 37 Grad überstanden? Bei mir gab es zwei Neuerungen, die mir geholfen haben, besser mit der Hitze umzugehen.

Zum einen haben mein Freund und ich uns das beste Geschenk des Jahres gemacht: Wir haben für unsere Dachgeschoss-Wohnung zwei transportierbare Klimaanlagen gekauft. Transportierbare sind nicht gerade die leisesten, aber sehr viel günstiger als welche, die eingebaut werden müssen (ein paar hundert gegen mehrere tausend Euro). Für eine Klimaanlage dieser Art sind sie tatsächlich recht leise, wir sind sehr zufrieden mit der Wahl. Falls du für den nächsten Sommer auch eine suchst – melde dich gern bei mir, dann kann ich dir sagen, um welche es sich dabei handelt.

Zum anderen habe ich eine neue Einschlaf-Routine entwickelt. In meinem Kühlschrank befinden sich immer mindestens vier verschiedene Kühlakkus. Vor dem Einschlafen lege ich mir einen kleinen Kühlakku aufs untere Ende des Kopfkissens, auf den ich eine Wange legen kann. An das obere Kopfkissen-Ende kommt ein großer Kühlakku für die Stirn. Neben das Kopfkissen kommt ein großer Kühlakku, um den ich meine Hände lege. Das kleine Kühlkissen verlagere ich beim Dösen dann noch mal auf die andere Wange – und wenn alles schön kühl ist und ich merke, dass ich bald einschlafe, schiebe ich alles aus dem Bett raus. Am nächsten Morgen kommt es wieder in den Kühlschrank. So fällt mir das Einschlafen wesentlich leichter. Diese Routine gefällt mir so gut, dass ich sie auch jetzt im Herbst noch anwende.

Ich wünsche dir einen wunderschönen sonnigen Herbstsonntag und bis ganz bald!